Die 10 Prinzipien des Kung-Fu
Lange bevor das Kung-Fu auch außerhalb Asiens unterrichtet wurde, versammelten sich viele große Kung-Fu Meister. Ihr Ziel war es, allen Kung-Fu Schulen und damit auch ihren Schülern moralische, gesellschaftliche und menschliche Werte als gemeinsame Grundlage zu geben. Dabei entstanden diese 10 Regeln.
- Menschlichkeit und eine tugendhafte Moral. Erlernen des äußeren und des inneren Weges des Hac Long Kung-Fu.
- Einigkeit und Solidarität zwischen den Mitgliedern des Hac Long Kung-Fu. Höflichkeit und Respekt den anderen gegenüber.
- Entschlossenheit und Rechtschaffenheit. Anwendung des Kung-Fu um Schwächeren zu helfen.
- Respekt vor den Stilen anderer Kampfkünste.
- Geduld, Fleiß und Ehrgeiz. Streben nach Perfektion und Güte.
- Aufrichtigkeit, Bescheidenheit und Redlichkeit des Gemüts.
- Ausdauer und Beharrlichkeit. Streben nach Gerechtigkeit und der Überwindung von Hindernissen.
- Ausgeglichenheit, Selbstbeherrschung und Wachsamkeit. Kluges lösen von Problemen.
- Vervollkommnung durch Selbstkritik, Selbstvertrauen und Toleranz.
- Weiterentwicklung und Formung einer neuen Generation des Kung-Fu gemäß der Philosophie der jahrtausendalten vietnamesischen Kampfkünste.
