Die 10 Prinzipien des Kung-Fu

Lange bevor das Kung-Fu auch außerhalb Asiens unterrichtet wurde, versammelten sich viele große Kung-Fu Meister. Ihr Ziel war es, allen Kung-Fu Schulen und damit auch ihren Schülern moralische, gesellschaftliche und menschliche Werte als gemeinsame Grundlage zu geben. Dabei entstanden diese 10 Regeln.

  1. Menschlichkeit und eine tugendhafte Moral. Erlernen des äußeren und des inneren Weges des Hac Long Kung-Fu.
  2. Einigkeit und Solidarität zwischen den Mitgliedern des Hac Long Kung-Fu. Höflichkeit und Respekt den anderen gegenüber.
  3. Entschlossenheit und Rechtschaffenheit. Anwendung des Kung-Fu um Schwächeren zu helfen.
  4. Respekt vor den Stilen anderer Kampfkünste.
  5. Geduld, Fleiß und Ehrgeiz. Streben nach Perfektion und Güte.
  6. Aufrichtigkeit, Bescheidenheit und Redlichkeit des Gemüts.
  7. Ausdauer und Beharrlichkeit. Streben nach Gerechtigkeit und der Überwindung von Hindernissen.
  8. Ausgeglichenheit, Selbstbeherrschung und Wachsamkeit. Kluges lösen von Problemen.
  9. Vervollkommnung durch Selbstkritik, Selbstvertrauen und Toleranz.
  10. Weiterentwicklung und Formung einer neuen Generation des Kung-Fu gemäß der Philosophie der jahrtausendalten vietnamesischen Kampfkünste.